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Füße zum Verlieben
Ein wenig Pflege gehört dazu Fußpflege als Bestandteil der Körperpflege
Der Aufwand für die tägliche Fußpflege ist relativ gering. Beim Waschen am Morgen und am Abend sollten die Füße mit einbezogen werden. Dabei ist wichtig, dass man eine milde Seife verwendet, die sparsam dosiert und restlos abgespült wird. Nach dem Waschen, Baden oder Duschen sollte man insbesondere die Zehenzwischenräume sehr gut abtrocknen, sodass keine Feuchtigkeit zurückbleibt. Feuchtigkeit in Verbindung mit Wärme ist eine optimale Umgebung für die Erreger des Fußpilzes. Cremen Sie Ihre Füße regelmäßig mit einer guten Hautcreme ein, das macht sie geschmeidig und verhindert, dass sie rissig und spröde werden. Haben Sie ein wenig mehr Zeit, ist ein lauwarmes Fußbad der beste Start für ein ausgiebiges Fußpflegeprogramm. Maximal 15 Minuten mit einer Handvoll Salz oder Kräutern wirken entspannend und durchblutungsfördernd. Durch das Bad wird die Haut weich, und lästige Hornhaut lässt sich jetzt gut mit einem Bimsstein oder Hornhauthobel entfernen. Nun sind Ihre Füße gut vorbereitet für weitere Pflegemaßnahmen. Wichtiger Hinweis: Wenn Sie an Durchblutungsstörungen der Beine leiden oder Diabetiker sind, benötigen Sie eine besonders abgestimmte Fußpflege. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Ein kurzer Weg zu schönen Fußnägeln
Mit der Nagelpflege startet man bevorzugt nach einem Bad oder Fußbad. Die Zehennägel lassen sich jetzt besonders gut schneiden. Die Nagelhaut kann leicht zurückgeschoben werden. Zunächst werden die Fußnägel mit einer starken Nagelschere oder einer Nagelzange in Form gebracht. Medizinische Fußpfleger empfehlen, die Nägel nicht zu kurz und gerade zu schneiden, denn bei zu kurz geschnittenen Nägeln besteht die Gefahr, dass sie einwachsen. Kürzen Sie die Nägel vorsichtig, ohne die Haut zu verletzen. Im Anschluss werden sie mit der Feile leicht abgerundet und dabei der individuellen Zehenform angepasst. Schneidet man die Nägel nur gerade ab, entstehen an den Nagelrändern meistens scharfe Ecken, durch die benachbarte Zehen verletzt werden können. Zusätzlich werden die Nagelränder nun stumpf gefeilt. Dabei können auch Nagelverdickungen abgefeilt werden (Vorsicht bei Nagelpilz - desinfizieren Sie die Fußpflegewerkzeuge). Die Zehennägel sollten etwa alle 3-4 Wochen geschnitten werden.
Darfs ein bisschen mehr sein? Fußkosmetik als i-Tüpfelchen
Die praktische Seite der Fußpflege ist nun abgeschlossen, doch warum sollten wir unseren fleißigen Helfern nicht noch ein wenig mehr Luxus gönnen? Heute gibt es nicht mehr nur Nagellack oder einfache Cremes zur Verschönerung und Pflege der Füße. Man findet mittlerweile ein erfreulich breites Kosmetikangebot. Duftende Cremes, Massageöle, Packungen und spezielle Deodorants machen unsere Füße geschmeidig, weich und wohlriechend. Mit einem Rillenfüller kann die Oberfläche der Nägel geglättet und für das Auftragen von Nagellack vorbereitet werden. Ein transparenter Unterlack verhindert das Einfärben der Nägel durch farbige Lacke. Ein besonderes i-Tüpfelchen sind kleine, mit Hilfe von Lack auf dem Nagel befestigte Schmucksteine oder mit Lack fixierte Nageltattoos. Mit ein wenig Geschick können mit verschiedenen Nagellackfarben richtige Kunstwerke auf den Zehennägeln entstehen. Tipp: Verwenden Sie einen lang haftenden Lack. Dies erspart allzu häufiges Nachlackieren. Ein krönender Abschluss für all diese Verschönerungsmaßnahmen an unseren Füßen könnten nun ein wenig Schmuck, eine Fußbemalung oder ein Abziehtattoo sein. Neben den schmalen Fußkettchen am Fußgelenk sind Zehenringe verschiedenster Machart ein reizvoller Blickfang. Wenn Sie die Fußverschönerung nach Ihren Vorstellungen abgeschlossen haben, wird es Ihnen schwer fallen, Ihre Füße in Schuhen oder Strümpfen zu verstecken. Warum auch Ö barfuß laufen ist gesund und kommt Ihren schönen Füßen zugute!
Wertvolle Tipps zur Fußhygiene
Zur Erhaltung der sorgfältig gepflegten Füße sollten einige Hygienemaßnahmen berücksichtigt werden: Beobachten Sie regelmäßig die Haut Ihrer Füße. Risse, Schuppen, Rötungen oder Schwellungen können einen Hinweis auf Erkrankungen geben. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei den Zehenzwischenräumen gewidmet werden, denn dort nistet sich gern Fußpilz ein. Wählen Sie Strümpfe aus Naturmaterialien. In Kunstfasern staut sich die Feuchtigkeit, und es können "Schweißfüße" entstehen. Wechseln Sie Strümpfe und am besten auch Schuhe täglich. Durchgeschwitzte Strümpfe und feuchtes Schuhwerk verursachen ein ungesundes Fußklima. Die Haut an den Füßen quillt auf, wird anfällig für Verletzungen sowie Infektionen und bietet einen idealen Nährboden für Fußpilz-Erreger. In einem Haushalt sollte jeder seine eigenen Handtücher verwenden. Für den Körper und die Füße besonders dann verschiedene Handtücher verwenden, wenn eine Fußpilz-Erkrankung vorliegt! Bei Fußpilz-Erkrankungen sollten Handtücher, Waschlappen und Socken bei einer Temperatur über 60°C oder mit Zusatz eines Anti-Pilz-Wäschespülers (aus der Apotheke) gewaschen werden. In Hotels, in der Sauna und im Schwimmbad sowie bei einer vorliegenden Fußpilz-Infektion eines Familienmitglieds sollten Haus- bzw. Badeschuhe getragen werden. Nach dem Besuch von Schwimmbädern, Gemeinschaftssaunen oder öffentlichen Duschen kann bei besonders anfälligen Füßen die prophylaktische Anwendung eines Anti-Fußpilz-Sprays sinnvoll sein.
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